Drei Monate rauchfrei – Ein Rückblick
Lange lange ist es her dass ich hier im Blog bekanntgegeben habe dass ich zu rauchen aufgehört habe, jetzt wird es endlich Zeit für einen Rückblick.
Das wichtigste zuerst, ja ich bin brav geblieben, ich bin immer noch rauchfrei. Obwohl ich am Schluss knapp mehr als eine Packung am Tag geraucht habe ist mir das aufhören nie so wirklich schwer gefallen. Natürlich war ich die ersten Tage wie ferngesteuert und wusste in bestimmten Situationen nicht was ich tun soll, aber die Phase war recht schnell vorbei. Ich musste auch ein paar Gewohnheiten umstellen, plötzlich wusste ich nicht mehr was ich mit den 10 Minuten am Ende der Mittagspause anfangen soll, aber das konnte ich glücklicherweise lösen. Was vorallem am Anfang schrecklich war, war die Kombination von unterdrückter Sucht und aktivem Drogenkonsum. Nach 2 Bier war die Lust auf die Zigarette schon fast ununterdrückbar stark. Glücklicherweise konnte ich wiederstehen, denn ein betrunkener Ausrutscher bleibt ein Ausrutscher (unzählige minderjährige Mütter können davon wohl ein Lied singen!).
Die einzigen Hilfsmittel die ich eingesetzt habe waren Orbit Kaugummies und ein motivierendes Firefox Plugin namens QuitomZilla. Mittlerweile läuft das Plugin nur noch am Firmenpc, ansehen tu ich es höchstens 1x die Woche aus Neugierde, die Motivation selbst brauch ich garnicht mehr. Langsam aber sicher bin ich der Meinung dass Raucher stinken und rauchen doch etwas wirklich schrecklich ekelhaftes ist, trotzdem sage ich zur gelegentlich Shisha nicht nein. Ich denke ich habe den perfekten Kompromis für mich gefunden, mit dem ich noch länger praktisch rauchfrei leben kann.
Fazit: Wenn es ein unmotivierte Fauler Sacke wie ich schafft, kann es jeder schaffen. Hört zu rauchen auf, allein finanziell ist es schon die richtigste Entscheidung!

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